Ein warmes, wohltuendes Bad

Was passiert, wenn man sich selbst nicht mehr verlässt

Manchmal lädt dich das Leben dazu ein, Dinge, von denen du dachtest, du würdest sie kennen, noch einmal zu betrachten. Nicht, weil du versagt hast, sondern weil sie bereit sind, auf einer tieferen Ebene erlebt zu werden.

In den vergangenen Monaten tauchte dieses alte Thema immer wieder in meinem Leben auf. Bis ich nicht mehr wegsehen konnte. Ich habe mich ihm direkt gestellt. Mit allem, was das in mir ausgelöst hat. Angst. Trauer. Scham. Aber auch Kraft, Klarheit und Wahrheit.

Es war ein intensiver und tiefgreifender Heilungsprozess. Einer, den ich niemals allein hätte bewältigen können. Die bedingungslose Unterstützung meines Mannes, die Begleitung durch meinen Therapeuten (ja, auch Therapeuten brauchen einen Therapeuten) und die Nähe einer geliebten, vertrauten Freundin machten es mir möglich, durchzuhalten. Nicht zu fliehen. Mich fallen zu lassen.

Vom Trauma zum Leben
Es ging um alten Schmerz, um Grenzüberschreitungen, um den Moment, in dem man sich selbst verliert, um weiterbestehen zu können. Inmitten all dessen wuchs etwas anderes heran: immer mehr von mir selbst zu zeigen. Ungefiltert. Unzensiert.

Mit meinen Ängsten und meiner Stärke. Mit Zweifeln und Selbstvertrauen. Unverfälscht, unverhüllt, verletzlich und zugleich kraftvoll.

Mein Körper sprach. Zitternd. Beben. Er ließ los, was zu lange festgehalten worden war. Emotionen, die keine Worte gefunden hatten, durften sich endlich entfalten. Tränen flossen. Alte Wunden rissen wieder auf. Nicht, um erneut Schmerz zu verursachen, sondern um Raum für Heilung zu schaffen.

Von der Schwere zur Weite
Ich spürte, wie Ballast der Leichtigkeit Platz machte. Wie Raum entstand für meine Sehnsüchte. Für meine Grenzen. Für ein tiefes, verkörpertes Wissen: Ich bin genug.

Nicht mehr automatisch sagen „Es ist okay“, obwohl es das nicht ist. Sondern es wagen, zu fühlen und auszusprechen: Das passt für mich nicht. Grenzen setzen. Meinen „sacred space“ schützen. Erkennen, wie hartnäckig mein „Bitte“-Muster ist, und dennoch bewusst eine andere Entscheidung treffen. Immer wieder. Mit Höhen und Tiefen.

Liebe empfangen, ohne sich schuldig zu fühlen
Was mich vielleicht am tiefsten berührt hat, war zu lernen, anzunehmen: Liebe, Fürsorge, Nähe. Ohne sofort etwas zurückgeben zu müssen. Ohne das Gefühl, etwas schuldig zu sein. Zu entdecken, dass auch das Liebe ist.

Meine Tränen waren kein Ausdruck von Schwäche, sondern ein warmes Bad der Heilung. Mein Körper wurde umhüllt. Mein Herz wurde erfüllt. Meine Seele wurde von einem stillen, tragenden Strom der Liebe genährt.

Und ja, das Leben geht weiter
Und ja, ich weiß: Das ist noch nicht das Ende. Das Leben wird mich weiterhin herausfordern. Aber ich spüre jetzt etwas anderes. Mehr Halt. Mehr Kraft. Mehr Zuversicht, dass ich es schaffen kann.

Das ist es, was Liebe bewirkt
Liebe zu mir selbst.
Liebe für die Menschen um mich herum.
Die Liebe zum Leben selbst.

Kommt dir diese Geschichte bekannt vor?
Vielleicht befindest du dich auch gerade an einem Punkt, an dem das Leben sanft – oder weniger sanft – an dir zerrt. An dem sich alte Muster immer wiederholen. An dem du spürst: Irgendetwas stimmt nicht mehr, aber ich weiß noch nicht, wie es anders gehen könnte.

Dann sei dir bewusst, dass du das nicht alleine bewältigen musst.

In meiner Praxis begleite ich Menschen, die in sich selbst, ihrem Körper oder ihren Beziehungen feststecken. Menschen, die sich nach Ruhe, Klarheit und der Rückkehr zu ihrem wahren Selbst sehnen.

Fühl dich herzlich willkommen, um:

  • Lass diese Botschaft auf dich wirken und spüre, was sie in dir auslöst
  • Schick mir eine Nachricht, wenn du herausfinden möchtest, ob eine Begleitung das Richtige für dich ist
  • eine Sitzung buchen, wenn du das Gefühl hast: Ich bin bereit, hinzuschauen, wirklich hinzuschauen

Du musst es nicht sofort wissen. Auf das zu hören, was dir dein Körper zuflüstert, ist schon ein erster Schritt.

Und dieser Schritt kann schon ausreichen.

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